Autor: Christian Boochs

2017 – Die Tage der Anderen: Ein paar Gedanken zur Veröffentlichung

2017_tage_der_anderen_e01B_web-500Es ist getan: 2017 – Die Tage der Anderen ist da.

Das ist die wichtigste Nachricht in diesem Beitrag. Doch ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch ein paar persönliche Anmerkungen zur Veröffentlichung loszuwerden.

Es war hart. Ein steiniger Weg, der zu gehen war, um dieses Buch auf die Welt loszulassen. Man merkt immer dann, wer die wahren Freunde sind – und wer nicht – wenn es schwer wird, wenn die Last erdrückend wird. Es war hart und es ist es immer noch. Mein persönliches Leben ist im Moment kein Zuckerschlecken. Weitere Details erspare ich euch, aber ich bin stolz auf dieses Buch. Nicht, weil es so unglaublich toll ist. Das sollen und müssen andere entscheiden. Nein, ich bin stolz, dass ich es geschafft habe, allen Umständen zum Trotz, etwas, wie dieses Buch zu schreiben und so weit zu bearbeiten, dass ich mich traue, es zu veröffentlichen.

Dieser Roman war und ist für mich sehr emotional und persönlich. Sicher, das ist jede Geschichte, aber dieses Mal ist es doch noch ein wenig mehr so. Ich spüre das erst jetzt. Jetzt, wo das Buch unterwegs ist zum Leser, zu euch, fühle ich eine tiefe innere Leere und doch platze ich beinahe vor Eindrücken. Ich bin körperlich und psychisch erschöpft und emotional ausgelaugt. Aber ich bin auch glücklich und stolz. Wenn ich morgen sterbe, gibt es nichts zu bereuen. Dieses Buch ist geschrieben. Es ist ein ausgestreckter Mittelfinger für all jene, die sich mir in den Weg stellen wollen.

Ich hoffe, es findet Menschen, die es lesen. Vielleicht ein paar, die es mögen oder gar lieben. Manche werden es hassen. So ist das eben. Ich kann es nicht ändern. Ich habe getan, was ich konnte und mein Bestes gegeben. Jetzt gehört es euch.

In den letzten zwölf Monaten habe ich fünf Bücher veröffentlicht. Bis heute habe ich sechs neue Romane in diesem Jahr geschrieben, die noch auf ihre Chance lauern. Drei oder vier freie Tage konnte ich mir bislang in diesem Jahr gönnen. Und jetzt bin ich leer und erschöpft. Ich glaube, ich brauche eine Pause. Ein paar Tage nur, dann geht es weiter. Gegen alle Schwierigkeiten. Leben ist schwierig. Lasst euch nicht unterkriegen.

CampNaNo April 2016 – Woche 4

oder Vom Ende aller Dinge oder auch Ende, Gelände – Schicht im Schacht

CampNaNo ist vorbei! Ja, ja, ja, heute ist noch April, heute darf noch geschrieben werden und mancher wird das auch noch tun müssen. Ich nicht! Ich habe: Ende, Gelände! Schicht im Schacht! Ich habe fertig!

Okay, genug geprahlt. Die letzte Woche war ein schöner Höllenritt. ‚2017‘ hat mir ordentlich Spaß gemacht und Kopfzerbrechen bereitet, aber es ist geschafft. Das Monatsziel waren ja 50.000 Wörter + X. Bei X habe ich mit ungefähr weiteren 10.000 Wörtern gerechnet, um den Romanentwurf beenden zu können. Insgesamt sind es dann 70.000 Wörter geworden und der Drops ist gelutscht.

Vom Leben und Schreiben – im Bett

In den letzten 14 Tagen habe ich mir keinen freien Tag mehr gegönnt und bin keinen Tag unter 2000 Wörtern geblieben. Die letzte Woche durfte ich fast vollständig im Bett verbringen. Geschrieben habe ich trotzdem und jetzt darf ich mir ein freies Wochenende gönnen. Wow. Wann war das letzte? Ich weiß es nicht mehr.

Haben wir was gelernt?

Weiß ich nicht. Ich schon. In diesem Camp habe ich gelernt oder mich wieder daran erinnert: Das Leben ist scheiße und geschrieben wird trotzdem. Immer. Immer. Immer.

So. Der Entwurf zu ‚2017‘ ist im Kasten. Wie geht es weiter? Das Wochenende nehme ich mir – wie gesagt – frei, um die Akkus wieder aufzuladen. Am Montag starte ich die erste Überarbeitung. Außerdem steht ein Projekt an, das geplottet werden will und im Moment nur unter ‚FLEISCH 2016‘ auf meiner Festplatte ruht. Langweilig wird es also nicht und im Juli ist schon wieder CampNaNo.

Wir lesen uns. Schreibt schön. Bleibt gesund.

CampNaNo April 2016 – Woche 3

… oder auch: Von geplatzten Knoten und Kragen.

Woche 3 ist abgehakt oder zumindest fast. Das Camp neigt sich dem Ende entgegen, die anvisierte Wortzahl von 50.000 Wörtern werde ich aller Voraussicht nach am Wochenende erreichen. Was die Schreiberei angeht, war die Woche gar nicht so schlecht. Etwa 19.000 Wörter sind in den letzten Tagen zusammengekommen. Gemessen an dem, was ginge, wenn alles ‚in Ordnung‘ wäre, ist das immer noch mickrig, aber unter Anbetracht aller Umstände? Es ist okay. Das Wichtigste: Es hat Spaß gemacht, diese Wörter zusammen zu zimmern.  Weiterlesen

CampNaNo April 2016 – Woche 2

… oder die Notwendigkeit von freien Tagen:

Üblicherweise schreibe ich an fünf bis sechs Tagen die Woche. Im ‚richtigen‘ NaNoWriMo im November tue ich das nicht. Da geht es 30 Tage durch, an jedem einzelnen Tag wird geschrieben.
Im CampNaNo hielt ich es früher genauso, doch inzwischen hat sich gezeigt, dass das Camp nicht das Ereignis für mich ist, wie das Original im Herbst. Die Stimmung ist einfach nicht die gleiche. Also bemühe ich mich, jeweils nach fünf Schreibtagen einen Ruhetag einzubauen. Ich habe meinen Output über einen längeren Zeitraum beobachtet und ich baue immer am sechsten Tag ab.  Weiterlesen

CampNaNo April 2016 – Woche 1

Woche 1 – April – Campbaustelle_web

Eine Woche läuft das CampNaNo bereits. Heute ist Tag 8, angetreten bin ich mit einem Ziel von 50000 Wörtern + X, die ich noch brauche, um hoffentlich(!) im April mit dem Entwurf meines Camp-Projekts fertig zu werden. Im Augenblick steht mein Zähler bei knapp unter 17000, was ungefähr einem Drittel entspricht. Das ist okay, das ist grün, das ist im Fahrplan. Mit der Geschichte selbst läuft es so weit auch ganz gut.
Eigentlich könnte ich also zufrieden sein. Eigentlich …  Weiterlesen

Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse naht mit Riesenschritten. Da möchte ich euch nicht verschweigen, wo ihr mich auf der Messe finden könnt (oder wo ihr auf gar keinen Fall auftauchen dürft, wenn ihr mir entgehen möchtet):

Am Freitag, 17.03.2016, von 11.30 bis 12.30 Uhr, findet ein ‚Meet & Greet‘ am Stand Selfpublisher-Verband e.V. D510 in Halle 5 statt.

Ich freue mich auf euch, auf einen Plausch, auf eure Fragen und Wünsche für zukünftige Projekte.

Ansonsten bin ich am Donnerstag und Freitag auf der Messe unterwegs und freue mich auch da auf nette Begegnungen, Gespräche und den einen oder anderen Kaffee. 😉